Die Einsamkeit des Grenzlandreiters
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Die Einsamkeit des Grenzlandreiters

Genre
Sachbuch, Welterkundung
Autor
Friedrich Schütze-Quest
Verlag
Militzke
Erscheinungs­datum
29.09.2009
Erscheinungs­form
Gebundene Ausgabe, 224 Seiten

Bewertung

Tobias Krettek, Jan 2010

5 / 5 Sternen

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Friedrich Schütze-Quest (© 2009 Militzke) - Die Einsamkeit des Grenzlandreiters
Friedrich Schütze-Quest (© 2009 Militzke)

Friedrich Schütze-Quest war in rund 60 Ländern unterwegs auf allen Kontinenten; neben der Zeitfunk-Berichterstattung sind aus seinen oft monatelangen Recherchen überwiegend Hörfunk-Features für die ARD entstanden. Millionen Hörer kennen diese Reportagen.

China, USA/Mexiko, Indien, Laos, Israel, Südafrika, Afghanistan, Australien, Russland, Südsee Beiträge aus mehr las 60 Sendungen, ausgewählt unter dem Gesichtspunkt des Zeitnahen und Zeitlosen, liegen nun in gedruckter Form vor.

„Die reale Welt lässt sich nicht bei Wikipedia abrufen, das ist nicht die reale Welt, die reale Welt ist woanders“, sagt Friedrich Schütze-Quest, ein Mann, der es wissen muss, denn den größten Teil seines bisherigen Lebens verbrachte er im Ausland. Friedrich Schütze-Quest will sich selbst nicht als Grenzlandreiter und erst recht nicht als einsam bezeichnen, er versteht sich als Welterkunder im alten Stil – ohne E-Mails, Internet und Laptop. Die Aufgabe eines guten Auslandskorrespondenten sei es, so Schütze-Quest, zu berichten, nicht zu urteilen, zu zeigen, nicht den Zeigefinger mahnend zu erheben. Schütze-Quest will lieber im Hintergrund bleiben, das politische Maßnehmen überlässt er anderen, sein Beitrag ist real Erlebtes, geschriebenes Wort, das einem prall gefüllten Fotoalbum gleicht. Dieser Band liest sich des Öfteren wie eine schnelle Momentaufnahme eines ruhelos Reisenden, der kein Detail unerwähnt lassen will, um einer scheinbar banalen Alltäglichkeit Bedeutung beizumessen.

Über den Autor

Friedrich Schütze-Quest (geb. 1943) wollte eigentlich Pilot werden, was aufgrund eines Augenfehlers nicht möglich war. Schon damals begeisterte ihn der Gedanke, dem kleinen verschlafenen Dorf in Oberbayern zu entfliehen und fremde Länder zu entdecken. In den 60er Jahren absolvierte er ein Volontariat bei der Zeitung und beim Rundfunk. In den Jahren 1968-71 war Schütze-Quest Redakteur und Reporter der Politik-Redaktion des „Münchner Merkurs“. In den folgenden Jahren war er als Redakteur und Reporter der Zeitfunk-Sendungen des WDR Köln und schließlich ab 1978 beim Saarländischen Rundfunk (Saarbrücken) tätig. Im Jahre 1983 begann Schütze-Quest als Auslandskorrespondent in Australien und Asien für den Hörfunk der ARD zu arbeiten. Seit 1999 ist er freier Autor für die ARD. Einige Hörfunk-Feature waren so erfolgreich, dass daraus auch TV-Dokus wurden. "Hallo Erde, hier ist der Mond" ist der in 40 Jahren am häufigsten wiederholte Dokumentarfilm. ()

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